Schwerpunkt
Kipti
KI unterstützt Berichte
- Beobachtungen
- KI-Entwürfe
- Berichte
Vergleich für Schulen · Stand: 28.07.2026
Kurzfazit
SPLINT ist die bessere Wahl für strukturierte sonderpädagogische Förderplanung – mit Diagnosehilfen, Beobachtungsbögen und SPLINTY zur Reflexion von Lern- und Förderzielen; KI-Funktionen sind laut Anbieterdokumentation nicht beschrieben. Kipti passt, wenn Teams Beobachtungen per Sprache oder Text erfassen und KI-gestützt zu prüfbaren Entwürfen für Förderpläne, Lernentwicklungsberichte, Gesprächsvorbereitung und weitere Dokumentationsanlässe weiterverarbeiten möchten.
SPLINT strukturiert Förderziele und Maßnahmen; KI-Funktionen sind in der Anbieterdokumentation nicht beschrieben. Kipti beginnt bei Beobachtungen aus dem Schulalltag und nutzt KI, um daraus prüfbare Entwürfe für Förderpläne, Lernentwicklungsberichte und Gespräche vorzubereiten.
Schwerpunkt
Kipti
KI unterstützt Berichte
Schwerpunkt
SPLINT
Förderplanung strukturieren
Die Tabelle verdichtet die öffentlich beschriebenen Schwerpunkte, erhebt jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Angaben zu SPLINT stammen aus den unten verlinkten Anbieterquellen, abgerufen am 28.07.2026. Prüft Details und Konditionen vor einer Entscheidung direkt beim jeweiligen Anbieter.
Alle genannten Preise verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer – sowohl bei Kipti als auch beim jeweiligen Anbieter.
Die richtige Wahl hängt nicht von der längsten Funktionsliste ab, sondern vom wiederkehrenden Arbeitsablauf eures Teams.
Die Funktionsliste allein erklärt noch nicht, wie sich die Produkte im Schulalltag verhalten. Diese Bereiche entscheiden meist über die Passung.
SPLINT baut den Arbeitsablauf um Förderziele, Maßnahmen, Diagnosehilfen und Fortschrittsdarstellung auf. Kipti beginnt früher bei der freien Beobachtung im Alltag und verwendet KI, um diese Basis anschließend für Förderpläne, Lernentwicklungsberichte, Gespräche und weitere Dokumentationsaufgaben aufzubereiten.
In den öffentlich zugänglichen Anbieterangaben zu SPLINT sind keine KI-Funktionen beschrieben. Automatische Vorschläge und Formulierungshilfen beschreibt SPLINT im Kontext wissenschaftlich fundierter Beobachtungsbögen und von Expert:innen entwickelter Materialien, nicht als KI. Eine KI-gestützte Zusammenführung frei erfasster Beobachtungen oder KI-gestützte Berichtsentwürfe sind dort entsprechend nicht dokumentiert. Kipti führt ausgewählte Beobachtungen aus mehreren Situationen zusammen, strukturiert die relevanten Informationen und bereitet daraus einen Berichtsentwurf vor. Lehrkräfte und weitere Fachkräfte prüfen jede Aussage, ergänzen Kontext und verantworten die endgültige Fassung. Die KI ersetzt damit nicht die pädagogische Beurteilung, sondern reduziert die Schreib- und Sortierarbeit davor.
Kipti priorisiert Situationen, in denen eine Beobachtung schnell per Sprache oder Text festgehalten werden muss. SPLINT dokumentiert Beobachtungsergebnisse innerhalb eines strukturierten Förderkontexts und verbindet sie enger mit Ziel, Maßnahme, Fortschritt und Feedback.
Beide Systeme unterstützen Zusammenarbeit mit schülerbezogenen Daten. SPLINT beschreibt explizite, granulare Freigaben innerhalb der Förderplanung. Kipti richtet denselben Grundgedanken breiter auf Lehrkräfte, Schulsozialarbeit, Ganztag und weitere Fachkräfte sowie auf unterschiedliche Dokumenttypen aus.
SPLINT beschreibt in seinem Datenschutz-Factsheet Privacy by Design, verschlüsselte Daten und Freigaben durch verantwortliche Nutzer:innen. Kipti ist für eine DSGVO- und EU-AI-Act-konforme Nutzung konzipiert: mit AVV nach Art. 28 DSGVO, Verarbeitung der Daten dokumentierter Personen in EU/EWR, Rollenrechten und menschlicher Prüfung. Schulen sollten bei beiden Anbietern die aktuellen Vertrags- und Datenschutzunterlagen prüfen.
Die Einzelpreise von Kipti Basis und SPLINT One liegen laut den aktuellen Preisseiten nah beieinander. Für Schulen unterscheiden sich Abrechnung, Mindestgröße, Module und Laufzeiten deutlich; deshalb sollte der Preis immer am benötigten Prozess und an der tatsächlichen Teamgröße verglichen werden.
Beginnt mit dem Prozess, der im Alltag wirklich wiederkehrt. Ergänzende Funktionen sind erst danach ein sinnvolles Entscheidungskriterium.
Wählt SPLINT, wenn eure Schule eine spezialisierte Förderplanungsumgebung mit Diagnosehilfen, Beobachtungsbögen, formalisierten Förderzielen und Maßnahmen benötigt. Besonders passend ist SPLINT, wenn Schüler:innen ihre Ziele über SPLINTY einsehen und gemeinsam mit Fachkräften kontinuierlich reflektieren sollen.
Wählt Kipti, wenn Beobachtungen aus Unterricht, Schulsozialarbeit, Ganztag oder Förderung schnell per Sprache oder Text erfasst und anschließend KI-gestützt für mehrere Dokumenttypen aufbereitet werden sollen. Kipti passt außerdem, wenn Berichtsentwürfe, Aufgaben, Übergaben und gemeinsames Teamwissen über die reine Förderplanung hinaus in demselben Arbeitsbereich zusammenlaufen sollen.
Stand: 28.07.2026
Produktumfänge und Preise können sich ändern. Für eine verbindliche Entscheidung gelten die aktuellen Angaben der Anbieter.
Antworten zur Einordnung von Kipti und SPLINT.
Kipti ist besser geeignet, wenn mehrere Dokumentationsanlässe, KI-gestützte Berichtsentwürfe und multiprofessionelle Zusammenarbeit im Mittelpunkt stehen. SPLINT ist besser geeignet für strukturierte Förderplanung mit Diagnosehilfen und Schüler:innen-Reflexion.
Kipti erfasst Beobachtungen per Sprache oder Text und nutzt KI, um daraus prüfbare Entwürfe für Förderpläne, Lernentwicklungsberichte und Gespräche vorzubereiten. Für SPLINT sind laut Anbieterdokumentation keine KI-Funktionen beschrieben; die Förderplanung wird dort über Beobachtungsbögen, Förderziele, Maßnahmen, Fortschritte und SPLINTY strukturiert.
Nach den öffentlich zugänglichen Anbieterangaben sind für SPLINT keine KI-Funktionen beschrieben. Die dort genannten automatischen Vorschläge und Formulierungshilfen werden nicht als KI bezeichnet. Maßgeblich sind die aktuellen Angaben des Anbieters. Kipti nutzt KI dagegen ausdrücklich, um ausgewählte Beobachtungen zusammenzuführen und prüfbare Entwürfe für Berichte, Förderpläne und Gespräche vorzubereiten.
Kipti bietet einen kostenlosen Einstieg, danach Basis- und Teamtarife pro Sitz. SPLINT One kostet für Einzelpersonen 12,90 € monatlich; Schulpakete starten laut Preisseite bei 950 € jährlich für zehn Lizenzen. Teamgröße, Modulwahl und Laufzeit entscheiden über den tatsächlichen Vergleich.
Kipti kann den Prozess ersetzen, wenn vor allem Beobachtungen erfasst und daraus mit KI-Unterstützung unterschiedliche Berichtsentwürfe erstellt werden sollen. Für Diagnosehilfen, formal strukturierte Förderziele und direkte Zielreflexion mit Schüler:innen bietet SPLINT spezialisierte Funktionen.
SPLINT passt besser zu Förder- und inklusiven Settings, in denen Diagnosehilfen, Beobachtungsbögen, Förderziele, Maßnahmen und die Reflexion mit Schüler:innen einen verbindlichen gemeinsamen Prozess bilden.
Ja. Kipti unterstützt multiprofessionelle Zusammenarbeit über mehrere Dokumentationsanlässe. SPLINT ermöglicht kollaborative Förderplanung mit beteiligten Fachkräften. Rollen, Rechte und der gewünschte Prozess sollten vor der Auswahl geklärt werden.
Beide Lösungen sind für schülerbezogene Dokumentation ausgelegt. SPLINT beschreibt Verschlüsselung, Privacy by Design und granulare Freigaben in einem Datenschutz-Factsheet; Kipti ist für eine DSGVO- und EU-AI-Act-konforme Nutzung konzipiert. Schulen sollten die aktuellen Unterlagen beider Anbieter prüfen.
Die öffentlich verfügbaren Produkt- und Preisangaben wurden am 28.07.2026 abgerufen. Verbindlich sind immer die aktuellen Angaben der jeweiligen Anbieter.
Startet kostenlos mit eigenen Notizen und entscheidet danach, ob Dokumentation, Aufgaben und Teamwissen für euch besser zusammenlaufen.