Schulentwicklung

Voneinander lernen: Wie Scolaia Schulentwicklung und innovative Projekte unterstützt

Ein Blick auf die InnovatorsMap, Hospitationen und den KI-Promptgenerator von Scolaia.

Sina Schriewer2 Min. Lesezeit

KI-generiertes Bild: Eine Person sitzt vor einem Laptop mit der InnovatorsMap von Scolaia auf einem hellen Holzschreibtisch.
Symbolbild · KI-generiert

Für die Schulentwicklung sind die Erfahrungen anderer Schulen eine wertvolle Grundlage. Bei meiner Arbeit begegnet mir in diesem Zusammenhang immer wieder Scolaia. Die Plattform macht innovative Schulkonzepte sichtbar und unterstützt Schulen dabei, Ideen für die eigene Praxis weiterzuentwickeln. Ich habe mir genauer angesehen, welche Möglichkeiten sie dafür bietet.

Scolaia ist eine Initiative von #wirfürschule und Digitale Bildung für Alle e.V. Sie verbindet Praxisbeispiele mit Angeboten zum Austausch, digitalen Lerntools und Bildungsorganisationen.

Ein zentraler Einstieg ist die InnovatorsMap. Dort finden sich unter anderem Projekte zu selbstorganisiertem Lernen, Demokratiebildung und Makerspaces. Die Suche lässt sich nach Thema, Schultyp, Bundesland und Hospitationsmöglichkeiten eingrenzen.

Besonders hilfreich finde ich die Informationen zur Umsetzung: Die Projektbeschreibungen geben Einblick in Entwicklungsschritte, Ressourcen und Herausforderungen. Damit können Schulen einschätzen, welche Ansätze zu ihren Zielen passen und welche Voraussetzungen sie dafür schaffen müssten. Hospitationen bieten zusätzlich die Möglichkeit, Konzepte vor Ort kennenzulernen und Erfahrungen direkt mit den Verantwortlichen zu besprechen.

Der KI-Promptgenerator unterstützt dabei, eigene Vorhaben zu planen. Dafür trägt man die gewünschten Angaben ein, etwa zum Thema, zur Zielgruppe, zum zeitlichen Rahmen und zur Ausstattung. Daraus erstellt Scolaia einen Prompt, also eine ausführliche Arbeitsanweisung. Diesen Text kopiert man anschließend in eine KI der eigenen Wahl, um das Projekt weiter auszuarbeiten.

Ergänzend helfen die Verzeichnisse für Lerntools und Bildungsorganisationen bei der Suche nach Werkzeugen und möglichen Partnern. „Teachers on Stage“ bietet Kurzimpulse von Lehrkräften. Auch Kipti ist mit einem eigenen Profil vertreten, worüber ich mich als Gründerin besonders freue.

Mein Eindruck: Scolaia erleichtert den Zugang zu vorhandenem Praxiswissen. Gerade die Verbindung von dokumentierten Erfahrungen, persönlichem Austausch und Unterstützung bei der Planung macht die Plattform für schulische Entwicklungsprozesse interessant.

Quellen und weiterführende Informationen

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